Kulturloge Hanau



Das ist ja „Unerhört!?“

Kulturloge Hanau, KUZ und IG HanauRockt! veranstalten „Nicht-Festival“

zur Förderung der lokalen Musikszene an Main und Kinzig

Alle gehen hin, keiner spielt – und am Ende stehen kreative Projekte der Hanauer Musikszene. Das ist schlicht „Unerhört!?“. Unter diesem Titel haben sich die Kulturloge Hanau e.V., der Trägerverein Kulturzentrum Pumpstation e.V. (KUZ Hanau) und die Initiative IG HanauRockt! zusammengetan, um die lokale Musikszene an Main und Kinzig konkret zu fördern. Denn die Zeiten sind auch bei vorsichtigen Öffnungen, Live-Streams und ersten kleinen Veranstaltungen schwer für Musiker*innen und natürlich auch die dazugehörige Kreativwirtschaft aus Technikern, Veranstaltern und vielen mehr.

Das Ziel ist ehrgeizig: mindestens 5.000 Euro sollen gesammelt werden, um damit möglichst zeitnah drei kreative und ungewöhnliche Musikprojekte umgesetzt werden. Dazu bittet man um die Hilfe aller Hanauerinnen und Hanauer, wie auch der Verbundenen aus der Region, die mit ihrem Kartenkauf für „Unerhört!?“ die Musiker*innen in der Grimm-Stadt unterstützen sollen – und, je nach eingereichten Projekten, die nicht weniger in Not geratenen Techniker*innen und andere artverwandte, beteiligte Berufsgruppen.

Dazu veranstalten die drei Organisationen ein „Nicht-Festival“, für welches Karten zum Preis von 10,-- Euro verkauft werden, auch gleich als Doppel- oder Triple-Ticket (20,-- bzw. 30,-- Euro). Das Beste daran: Genau 105 Karten sind schon jetzt reserviert!

Entstanden ist die Idee in den Reihen der Kulturloge Hanau, deren segensvolle Arbeit – die Vermittlung von kostenlosen Karten für Kulturangebote an Menschen, die sich die Karten ansonsten nicht leisten könnten – in der Corona-Zeit notgedrungen still steht… Vorsitzende Beate Funck holte sich Partner ins Boot, die Engagement und Leistungsfähigkeit schon hinreichend unter Beweis gestellt haben: Das KUZ Hanau ist seit fast drei Jahrzehnten eine feste Säule der Soziokultur in Hanau und gleiches lässt sich von der IG HanauRockt! sagen, deren Gründer bereits 2005 mit der Bürgerplakette  der Stadt für ihr Engagement ausgezeichnet worden sind. Zusätzliche Unterstützung erhält dieses Triumvirat von Frankfurtticket Rhein Main, die mit gut organisiertem Ticketverkauf zu großartigen Konditionen dazu beitragen, die Kosten und Gebühren beim Kartenkauf gering und fair halten werden, damit auch möglichst viel Geld dort ankommt, wo es dringend gebraucht wird.

Kein Konzert, keiner spielt – trotzdem gehen alle hin. Das Nicht-Festival wurde bewusst gewählt, „um keine Konkurrenz für die anderen Angebote der Stadt und lokaler Veranstalter aufzubauen“, so Beate Funck. Vorbilder gibt es zum Beispiel in Hamburg – doch in Hanau sollen über die finanzielle Hilfe für die Musikszene hinaus konkrete Projekte entstehen. „Die Unterstützung für unsere Szene ist enorm wichtig und für uns eine Herzensangelegenheit.“, sagt Lucas Schobert vom KUZ Hanau. „Aber unsere Aktion „Unerhört!?“ sollte keine reine Spendenaktion werden. Wir möchten den Musiker*innen mit dem Geld die Möglichkeit geben, kreative Projekte bei vernünftiger Bezahlung für alle Beteiligten umzusetzen und so natürlich – je nach Projekt – auch einen Mehrwert für die „Konsumenten“ zu schaffen.“

Für das Nicht-Festival werden in Kürze Karten zum Preis von 10,--, 20,-- und 30,-- Euro über Frankfurtticket zu haben sein. Ziel ist es mit dem Verkauf einen Erlös von mindestens 5.000,-- Euro zu erzielen. Damit sollen drei Projekte verwirklicht werden; jede Solistin, jeder Solist und jede Band aus Hanau kann sich mit einem Projektvorschlag bewerben – daraus werden drei Projekte ausgewählt und mit 2.500.- Euro, 1.500,- Euro und 1.000 Euro bedacht – und mithilfe des eingenommenen Geldes in die Tat umgesetzt werden.

„Damit kann konkrete und spürbare Hilfe geleistet werden in einer Zeit, in der Musiker*innen bestenfalls von der Hand in den Mund leben“, hofft Wolfgang Kischel von der IG HanauRockt! zusammen mit dem Team auf „echte Hilfe“ durch die durchaus achtbaren Summen, die an die Künstler*innen gehen.

Für die Vorsitzende der Kulturloge ist „Kultur mehr als systemrelevant, es ist quasi ein Grundnahrungsmittel unserer Gesellschaft.“ Und so war es für sie schnell klar, dass der Verein 100 Karten übernimmt. Damit haben die Organisatoren ein „grundsolide Basis, auf der wir aufbauen können“ ist man allseits mehr als positiv gestimmt. Sollte das ambitionierte Ziel von 5.000,-- Euro überschritten werden, sind natürlich weitere Projekte machbar. Sicher ist: jeder Euro kommt auch dort an, wo er gebraucht wird. Das gilt letztlich sogar für Gebühren beim Ticketkauf und Werbemaßnahmen, denn auch Frankfurtticket und unsere Partner z.B. im Design sind schwer von der Krise getroffen und wichtige Protagonisten in der lokalen Szene. Sollte wider Erwarten das Ziel nicht erreicht werden, würde man sich auch mit zwei Projekten bescheiden oder günstiger umsetzbare finanzieren, doch kleinmütig ist keiner der drei Partner.

Bands und Solisten*innen aus Hanau , aber auch andere Protagonisten der Szene, die Projekte mit Musiker*innen aus der Region planen wollen, können sich ab sofort bewerben. Eine kurze, kreative Projektbeschreibung inklusive eines kleinen Kostenplans, bei dem die eigene Gage nicht vergessen werden darf reicht aus. Diese kann jederzeit per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gesendet werden. Das Projekt und der Kartenverkauf laufen bis zum 31.12.2020. Bewerbungen können also durchaus auch noch geschickt werden, wenn bereits Projekte umgesetzt wurden, solange fleißig Tickets gekauft werden.

Die drei Organisationen werden die Projekte auswählen, welche umgesetzt werden. „Wir wissen um viele Ideen und setzen darauf, dass ein Teil davon dank „Unerhört!?“ realisiert werden kann.“ Der Kreativität der Musikerinnen und Musiker wird keine Grenze durch vorgegebene Kriterien gesetzt, erlaubt ist alles was Spaß macht.

Die Tickets gibt es in Kürze bei Frankfurtticket RheinMain unter www.frankfurtticket.de und in den eigenen Vorverkaufsstellen in den Versionen „Single“ (10,-- Euro), „Double“ (20,-- Euro) und „Triple“ (30,--). Aktuelle Informationen zu „Unerhört?!“ auch auf den Internet-Seiten des KUZ Hanau (www.kuz-hanau.de / www.facebook.com/kuzhanau).

Karten für „Unerhört!?“ ab sofort bei Frankfurt Ticket RheinMain verfügbar

Das „Nicht-Festival“ für die Hanauer Musikszene kann starten

Stellt euch vor, alle gehen hin und keiner spielt – aber am Ende stehen da kreative Projekte der Musikszene an Main und Kinzig. Schlicht Unerhört!?
Unerhört!? heißt das „Nicht-Festival“, das die Kulturloge e.V., das KUZ Hanau und die IG HanauRockt! erdacht haben, um die lokale Musikszene in diesen für sie finanziell und kreativ herausfordernden Zeiten konkret zu unterstützen.

Die Idee, die Beate Funck für die Kulturloge Hanau, Lucas Schobert für das KUZ Hanau und Wolfgang Kischel für die IG HanauRockt verfolgen:
Musikbegeisterte, kulturinteressierte Menschen kaufen Tickets für das „Nicht-Festival“ und unterstützen so die Musikszene der Region. Soweit nichts Neues in Corona-Zeiten. Doch „Unerhört!?!“soll nicht einfach eine weitere Spendenaktion für die gebeutelte Szene sein. Am Ende werden die Einnahmen genutzt, um gemeinsam mit Musiker*innen ihre kreativen Projekte umzusetzen und sie mit fairen Gagen und Honoraren für alle Beteiligten zu finanzieren. Also je nach Projekt durchaus auch ein (audiovisueller) Mehrwert für die Ticketkäufer*innen.

Ab sofort kann es so richtig losgehen. Seit heute sind die Karten über Frankfurt Ticket Rhein Main im Verkauf. Alle potentiellen Unterstützer können von jetzt an bis mindestens zum 31.12.2020 Tickets als Single für 10,00 €, Double für 20,00 € oder Triple für 30,00 € kaufen und so zu spannenden Projekten der lokalen Szene beitragen.Je mehr Menschen sich beteiligen, desto mehr Projekte können unterstützt werden.

Den Anfang macht direkt auch die Kulturloge, die Tickets für 1.000,00 € erwirbt, um „Unerhört!?“ einen guten Start zu ermöglichen.

Doch nicht nur der Verkauf für Unterstützer*innen ist gestartet. Die lokale Szene kann sich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit ihren kreativen Projektideen bewerben.
Nicht nur Musiker*innen selbst, auch Veranstalter*innen oder Initiativen können Ideen einreichen.

Wichtig ist dabei nur: Das Geld soll der Szene, besonders den Musiker*innen, aber durchaus z.B. auch den nicht weniger gebeutelten Techniker*innen, zu Gute kommen.

Eine Projektbeschreibung auf rund einer Seite und ein knapper Finanzierungsplan reicht für die Bewerbung aus. Wichtig sind den Initiatoren kreative Ideen, Musik in Corona-Zeiten zu präsentieren.
Das muss nicht zwangsläufig öffentlich sein, auch wenn das natürlich besonders schön wäre. Auch bei der Umsetzung kann das berühmt-berüchtigtes Netzwerk unterstützen – eine kurze Anfrage zusammen mit der Einreichung reicht.
Die Auswahl der unterstützten Projekte findet unter den beteiligten Initiativen statt. Es besteht kein Anspruch auf Förderung.

Ticket-Link: https://www.frankfurtticket.de/tickets/unerhoert-das-nicht-festival-fuer-die-hanauer-musikszene-12251.40591/

Bewerbungen für Projektideen: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Teilhabe an Kultur ist das Recht aller Bürgerinnen und Bürger, niemand
sollte von Kulturangeboten ausgeschlossen werden – und vor allem die
Größe des Geldbeutels darf diese Teilhabe nicht verhindern!

Ziel der KULTURLOGE Hanau e.V. ist es, kulturelle Veranstaltungen
kostenfrei für Menschen mit geringem Einkommen anzubieten.
Das persönliche Gespräch und ein freundliches Miteinander sind
die Basis für die Arbeit der KULTURLOGE.

 Schirmherr: Oberbürgermeister Claus Kaminsky 
1. Vorsitzende: Beate Funck, Stadtverordnetenvorsteherin
2. Vorsitzender:   Hans-Otto Bienau, Vorsitzender der Volksbühne Hanau e. V.


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Flyer

der bei allen Sozialpartnern erhältlich ist.

Ihr Kontakt: KULTURLOGE Hanau e.V.
„Haus Am Steinheimer Tor“
Steinheimer Str. 1
63450 Hanau


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